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Posts

Es werden Posts vom 2012 angezeigt.

Kleine Verteidigung

Und wieder nur ein Appetithappen ... verdammter Mist. Aber es gibt einfach zu viel Prokrastination zu erledigen. Der Stress der Faulen hört nie auf.   Ich würde ja gerne im Disput darauf bestehen, dass Computerspiele künstlerische Medien sind, aber niemand will es disputieren. Muss ich es eben hier tun. Die üblichen Argumente sind schnell aufgezählt: Eine Darstellungsform hat vielleicht Einfluss auf die Qualität, definiert sie aber nicht, Kunst lässt sich nicht an der Form messen, in der sie ausgeführt wird, neu ist nicht automatisch vulgär, neue Ausdrucksart ermöglicht neuen Ausdruck ... und so weiter und so fort. Dieses lasse ich nun beiseite und ziehe lieber Parallelen. Auch andere Medien haben natürlich qualitative Divergenz. Oder, anders ausgedrückt, 99% von allem, was kreativ produziert wird, ist immer Schrott. Man gehe durch eine beliebige Supermarktbuchabteilung.... und dann an den DVDs vorbei. Also, was können Computerspiele sein? Ich werde mal nach Liste vergleichen...

Objektivitäten

Nur ein kleiner Appetithappen ... bin einfach zu faul. Die Frage, ob es so etwas wie eine objektive oder neutrale Betrachtung geben kann. Von? Eigentlich von allem, aber als Beispiel nehmen wir natürlich etwas möglichst Drastisches. Kann man objektiv auf Geschichte blicken? Ideologie? Weltanschauung? Oder moralisch fragwürdigere Dinge: Menschenhandel? Genozid? Deutsches Fernsehen? Diese Frage werde ich hier fast komplett ignorieren. Mir geht es um etwas anderes. Indem wir nach der Objektivität fragen, machen wir bereits eine Aussage. Wir geben nämlich damit an, dass wir eine wertungsfreie Haltung in Bezug auf solche Dinge für wünschenswert halten. Das aber ist schon wieder eine kleine Wertung, scheint mir. Es gibt gewisse Dinge, die wir unbesehen immer voraussetzen. Dazu gehört auch so etwas wie eine Minimalmoral, eine Anerkennung grundlegender, zu verabscheuender Dinge. Wenn wir versuchen, auch diese Dinge von einem neutralen Standpunkt aus zu betrachten, dann stellen wir uns a...

Neologisch

Dieses wird ein Post werden, welcher eine neue Kategorie einführen wird. Ist das nicht schön? Dinge die mir Freude bereiten: Exakte Beschreibungen von Konzepten finden, für die es keine exakten Beschreibungen gibt. Wenn möglich, mit neuen Wörtern Und das werde ich hier tun. Wörter erfinden oder doch zumindest auf interessante Weise neu zusammenstellen. Und dann einen Sinn dafür finden. Achtung, es geht los. Das erste neue Wort und/oder Wortzusammenstellung dieser Kategorie lautet: Eindruckungen Dabei handelt es sich um die Dinge, die man getan oder erlebt hat, die dazu geeignet sind, bei Kontakt mit neuen Menschen oder auch alten Bekannten für Anerkennung, Zuhörerschaft und Interesse zu sorgen. Es sind diese Kleinigkeiten, aus denen ein Gespräch vor allem mit neuen Bekanntschaften geformt ist. Schnipsel des eigenen Lebens, die der andere möglichst bewundernswert findet. Ein Jahr als Erntehelfer in Bolivien gearbeitet zu haben, wäre so eine Eindruckung. Ein Frettchen als Haust...

Lasst sie laufen.

Dieses wird ein Videospielpost. Leute, die ungern Videospielposts lesen sollten diesen Videospielpost nicht lesen. Also, Mord und Totschlag zu Unterhaltungszwecken ... Nein, ich sehe eigentlich nicht, was daran falsch sein soll. Konflikt ist die Basis von Unterhaltung und Dramatik gleichermaßen. Und nichts ist so einfach zu verwenden wie direkter Konflikt in Form von Kampf. Wir inkorporieren Gewalt in alle Bestandteile unserer Kultur. Sie zu pazifizieren wäre ebenso schwierig wie fragwürdig. Gewalt ist Teil unseres Wesens - die Frage lautet allein, wie wir sie verwenden. In Spielen mehr als sonst irgendwo - aber das liegt schlicht am Medium. Die serielle Aufgabenlösung ist eines der Grundprinzipien dieser Darstellungsform. Sie ist wesentlicher Bestandteil der Immersion, des Im-Spiel-Aufgehens. Und bei gewalthaltigen Spielen wäre das dann eben serielle Gewalt. Trotz alledem, auch wegen der Immersion fühle ich mich nicht vollständig wohl damit. Es hat etwas Groteskes, Hekatomben ...

Gedanken eines Paranoikers im Straßenverkehr.

Okay, wieder zu viel Zeit gelassen. Aber dieses Mal wird wirklich alles anders ... naja gut, ich habe zumindest mehr Material im Kopf. Einstweilen aber nur eine geistige Zwischenmahlzeit. Mit einer halben Bremse an einem dunklen Freitagabend über glattes Eis zu radeln fördert wunderbar die Konzentrationsfähigkeit. Daher hier nun die Kategorisierung meiner Feinde auf der Straße. Die Liste geht davon aus, dass es dort draußen finstere Agenten hat die nichts anderes erstreben als meine nervliche und physische Zermürbung. Die Mittel, derer sie sich bedienen, sind zum größten Teil andere Verkehrsteilnehmer. - Der Approximator : Bewegt sich in ungekannter Absicht auf die eigene Position zu. Ändert dann meist sein Verhalten in eines der anderen Archetypen. Beispiel: Der Familienvan voller kreischender Tobsüchtiger, der unaufhaltsam auf mich zu rollt. - Der Inhibitor . Versucht, mich daran zu hindern, eine angesteuerte Position zu erreichen. Kann sich bewegen, um ein größeres Gebiet zu ...

Ein Post aus freiem Willen

(Ja, ja, ich weiß. "Er hat sich viel zu viel Zeit gelassen.") Zum Thema Willensfreiheit, weil ... ich es will: Der Disput dreht sich dieser Tage meistens um Neurologie, Hirnforschung und theologisch-philosophische versus biologische Erwägunge. .Aber ich, Trendsetter der ich bin,  habe schon nicht an die Freiheit des Willens geglaubt, bevor es cool wurde. Ich denke, dass das Konzept der Willensfreiheit nicht nur empirisch, sondern auch bereits logisch widerlegbar ist. Oder doch zumindest angreifbar. Dass es eben auch außerhalb von Kernspintomographen in der Diskussion valide Argumente dagegen gibt. Aber das nur als Rahmen. Hier in diesem Post soll es mal nicht um den letzten, definiten Beweis für oder gegen eine Idee gehen. (Enttäuschend, ich weiß.) Zwei kleine Anmerkungen. Indizien, eben. Egal, auf welcher Seite man steht, das hier ist, denke ich, eine Konstante: Zum einen, selbst, wenn man (wie ich) das Konzept eines freien Willens für falsch und illusionär häl...

Gewüte

Ich bin gestern über ein Wort gestolpert ... metaphorisch. Ich hatte es schon eine ganze Weile nicht mehr gehört. "Sportskanone". Wirklich, gibt es einen besseren Ausdruck, der all die widerlichsten Aspekte deutscher Wettbewerbskultur vereint? So sehr militaristisch, so hemdsärmlig-kumpelig, so völlig ohne jedes Feingefühl, so stolz altbacken und stumpf. In seinem Klang schwingen endlose Vereinsheime, matschige Fussballrasen, wildes Gezänk um Schuld und Sühne, Machthierarchien und diese dumpfe Sauferei, die in manchen Gebieten als soziale Kohäsion durchgeht. Gut, ich übertreibe vielleicht ... aber manche Abziehbilder laufen da draussen noch immer frei herum.

Schuldbekenntnisse

Heute die Stadtbücherei besucht. Zwei zurückzugebende Exemplare wurden ob ihres Zustandes nicht angenommen. (Diese Einschätzung ist ziemlich variabel - abhängig von Alter, Zustand anderer Bücher, Laune es Bibliothekars ... ) Nun, ich habe sie bezahlt, und das war es. Aber es fuchst mich immer noch, und jetzt weiß ich auch, was. Die Empörung, geboren aus verletzter Moral meines Gegenübers. Der automatisch hingeworfene Satz, was man nicht zu machen habe (in diesem Fall: geliehenes Eigentum beschädigen). Nun bin ich unzweifelhaft schuldig, warum also fuchsen? Nun, die Sache ist die - es ist dem Besitzer kein Schaden zugefügt worden, über ein wenig Mehrarbeit hinaus. Die Bibliothek erhält zwei neue Exemplare, und ich habe zwei Bücher gekauft, die ich ansonsten nicht einmal in die engere Wahl gezogen hätte. Richtiger Schaden ist eigentlich nur mir entstanden - aus eigener Ursache heraus. Die Empörung des Bibliothekars lässt tief blicken. Es ist nicht die Verletzung eines echten Wertes...

Der Mangel an Telepathie

Manchmal ist es schier zum Verzweifeln, wie sehr es mir nicht gelingt, das, was ich mir denke so auf Papier - auf den Bildschirm - zu bringen. Nicht nur die Form, auch der Klang und der Eindruck. Was es dann auch erklärt. Das ist nicht nur eine Sache des Handwerks ... Tastenwerks? Eine Idee, ein geistiger Ablauf besteht nicht aus Worten. Der Versuch der geschriebenen Sprache, sich an den geistigen Eindruck anzunähern, ist ebenso alt wie vergeblich. Gedanken sind keine Sätze oder Wörter, nicht einmal der so falsch bezeichnete "Stream of conciousness". Es sind Mischungen aus Klängen, visuellen Eindrücken, Erinnerungen, abstrakten Konzepten, Gefühlen von Bewegung und Orientierung und noch ganz anderen, seltsameren geistigen Erfahrungen für die uns die Bezeichnungen fehlen. Auch das Gefühl, richtig zu liegen ist, wie ich einst schrieb , nur ein Gefühl. Ein Eindruck, der den Gedanken begleitet, Teil von ihm ist. So etwas lässt sich nur schwer schriftlich abbilden. Was aber mög...

Aphorismen, graezifizierte

Es wird ein neues Label eingeführt, genannt Aphorismoi (um meinen Leser zu foltern). Es soll darunter subsumiert werden kleine Eintragungen, in denen ich kleine Gedanken zusammenfasse. Weil es kurz sein soll, wird es dicht. Weil es dicht sein soll, wird es notwendigerweise schwer verständlich - wie ich schrieb, haben Fremdwörter den Sinn, Bedeutung zu verdichten. Also eine kleine Herausforderung. Ich presse meine Gedanken gerne in wenige, subjektiv genial erscheinende Sätze. Es fühlt sich ... richtig an. Aber die Bedeutungen, die ich bestimmten Worten zuweise, mag so nicht von jedermann - oder dem einen Mann - geteilt werden. Kann also sein, dass es schier nicht zu entschlüsseln ist. Egal. Aphorismoi die erste: Das Dilemma des ethischen Progressivismus angesichts der konservativen Menschlichkeit. Meine Schamlosigkeit angesichts eines althergebrachten Tabus besitzt trotz der zugrundeliegenden, an sich positiven Fortschrittlichkeit nichtsdestoweniger ein Negativum. Auch das Gefü...

Anpassungen und Erweiterungen

Jede Art von Erzählung- zum Zwecke des Eskapismus oder anderem - ist notwendigerweise durch das Medium limitiert, das sie transportiert. Filme können sehr viele Details sehr kompakt darstellen, mit denen Bücher große Schwierigkeiten haben. Hörspiele sind immer durch die fehlenden Beschreibungen eingeschränkt und Comics haben nie genug Platz für längere Dialoge. Ich zähle auch Computerspiele zu den erzählerischen Medien - obgleich sie an sich nur auch erzählerische Medien sind. Die besonderen Einschränkungen  eines Spiels, dass die Darstellung an gewisse Spielprinzipien anpassen muss, erlaubt einen Blick auf ein faszinierendes Phänomen des Lückenfüllens. Ob es nun darum gehen mag, eine tropische Stadt zu verwalten oder eine Schnee - und monstrenbedeckte Landschaft zu durchqueren, die Einschränkungen des Mediums - die offensichtliche Repetition von Ereignissen, das Fehlen von realistischerweise notwendigen Strukturen - stehen in direktem Kontrast zu der offensichtlichen Immersion i...

Glossar

Gut, also weil mir gerade nichts interessantes einfällt ... Hypothetisch gesprochen, würde jemand, der mich nicht besonders gut kennt, dieses alles hier lesen, würde er auch nur ein Wort verstehen? Vermutlich nicht. Daher ein Glossar für die Kennzeichnungen. Dieses als geistige Übung in Sachen Verständlichkeit - die Labels. Allesamt so exklusive In-Jokes, dass nicht einmal ich sie ganz verstehe. Also: Posts gekennzeichnet mit - "Die Maschine" beziehen sich auf alle Dinge computerbezogen, im weiteren Sinne auch sonstige Gerätschaft und der unerbittliche, geistlose Ablauf des Weltgeschehens. - Eskapismus" beziehen sich auf alles, was mit Weltflucht zu tun hat - Spiele, Bücher, Filme, der ganze Kram, vorzugsweise phantastisch und ein wenig abwegig. Auch natürlich meine eigenen Gedanken dazu. - "Freilaufende Philosophismen" bezieht sich auf Große Wichtige Gedanken, die ich alle zehn Minuten oder so habe und von denen die Welt noch nicht reif ist, die bede...

Platsch

Heute geschwommen. Es ist wirklich die einzig erträgliche Sportart. Mannschaften: Damit kann man mich jagen. Ständig schreit einer rum und fast immer geht es darum, wer Schuld hat. Es muss vor allen Dingen gegen jemanden gewonnen werden und meistens ist das Spiel nur einen Hauch von einer Schlägerei entfernt. Nein danke. Wenn ich Krieg spielen will, fahre ich meinen PC hoch und verdampfe ein paar Städte. Fitnessbezogene Grässlichkeiten sind nicht weniger grässlich. Es findet statt an einem schweißbedünsteten Ort, und man ist von den wertenden, bohrenden Blicken anderer Menschen umgeben. Wenn Vereinssportarten die Essenz der schlimmsten Auswüchse des Kleingruppendaseins sind, dann ist das Fitnessstudio die Inkarnation der schlechtesten Aspekte der modernen Individualgesellschaft. Keine Alternative ist akzeptabel. Und was draussen machen? Ah, das große, schöne Draussen. Wenn es nicht matschig ist, ist es eiskalt, heulend windig, brütend heiß, mückendurchschwärmt oder auf irgende...

Ein Happen zum Aufwärmen

Okay, also habe ich mich doch aufraffen können, wieder anzufangen. Naja, ein wenig zumindest. Das ist so eines von diesen kleinen Philosophismen, die vielleicht irgendwo hinführen könnten ... vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall steht es im Titel. Also, einer der Klassiker. Ontologie. Eine hübsch disputierbare Frage für spätere Partystunden, vorzugsweise in Gesellschaft intellektuell interessierter Damen: Kann ich wirklich wissen, ob meine Wahrnehmung der Welt mit der anderer Menschen übereinstimmt? Eine Unterabteilung von "sind die anderen Menschen wie ich?" Das klassische Beispiel ist die Frage nach den Farben. Ist rot für mein Gegenüber genauso rot wie ich? Wenn er rot als blau sähe und umgekehrt - wie könnte ich es je herausfinden? Es scheint keinen definitiven, mathematisch absoluten Beweis für eine übereinstimmende Wahrnehmung zu geben .... wenn auch keinen dagegen. Aber mir scheint, es gibt auch so etwas wie Indizienbeweise. Nehmen wir als Beispiel etwas Deut...

Ein Link, ein Link.

So, heute mal was neues. Von wegen Faulheit und so, aber auch experimentellerweise. Ein Link auf jemand anderes - in diesem Fall ein englischer Post, natürlich. Nicht nur, weil ich ihn mag, sondern vor allem, weil die Idee darin - Religion ist in vielen Fällen eher der Ausdruck einer Vorliebe als einer Überzeugung - mir sehr gut gefällt. Und, genauso wichtig, weil mir der Gedanke tatsächlich neu war. Normalerweise in solchen Fällen lese ich zumeist eine besser ausformulierte Idee, die ich so schon vage in meinem Verstand herumspukend fand. Aber hier, tatsächliche, genuine Neuentwicklung. Auch, was die Moral angeht. Am Schluss schreibt Greta Christina. "We base our decisions on what we think is true. Our decisions affect other people. So we have a moral obligation to understand reality as best we can. And we have a moral obligation to take responsibility for our own values. That's the only way we can fix them." Für mich der herausragende Ausdruck einer säkularen, ...

Khal Drogo und die Frauen

Game of Thrones hat einige Änderungen gegenüber der Buchvorlage vorgenommen, manche drastischer, manche subtiler. Was die Qualität angeht - ich glaube, mich hat keine so sehr aufgeregt wie der eher subtile Einschnitt in die Beziehung von Khal Drogo und Daenerys. Khal Drogo, der brachialgewaltige, fantastischmongolische Kriegsherr erkauft sich die sehr sehr mädchenhafte, zarte Daenerys, nach den recht komplexen ethischen Ma´stäben seiner Kultur. und dann, in der Hochzeitsnacht ... ja nun. In der Serie vergewaltigt er sie. Es ist zweifellos ein auch moralisch recht vielschichtiger Akt - er ist sich keines Unrechts bewusst, sie glaubt, es hinnehmen zu müssen und dergleichen mehr. Aber doch auf jeden Fall ein deutlicher - und unnötiger - Verlust gegenüber dem Buch, das hier, wie ich meine, eines seiner Meisterstücke abliefert. Es ist beinahe die selbe Szene, doch der furchterregende Barbarenkönig schreckt hier vor den Tränen der Prinzessin zurück, er nimmt sich Zeit, er verführt sie be...

Projekt Futurum Perfekt 10c: Außerirdische: Venusier, Klassen

Das wäre dann der planmäßig letzte Teil von PFP. Ich bin am Grübeln - einerseits möchte ich das System nicht zu aufgebläht gestalten, allerdings will ich natürlich gerne weiter daran herumbasteln. Nur sollten eventuelle Leser - der andere - nicht abgeschreckt werden, von der Materialfülle. Vielleicht schreibe ich ein paar zusammenfassende Posts in Tabellenform oder so, bevor ich mich in die politische Welt der Erde hineinstürze. Die Venusklassen funktionieren ähnlich wie die Marsianerklassen - die Klasse bestimmt recht deutlich den gesamten Charakter. Auf der Venus überdies auch noch das Geschlecht ...  Die Venusianerklassen   Auf der Venus gibt es, anders als auf der Erde und auf dem Mars, kaum eine Kultur der Spezialisierung. Der Wald ist allgegenwärtig, und alle Venusier müssen die notwendigen Fähigkeiten aufweisen, um in ihm zu überleben. Überdies neigen die Venusier zu einem eher holistischen Denken, das kaum Platz für Unterscheidungen lässt. Trotzdem existiert n...

Projekt Futurum Perfekt 10b: Außerirdische: Venusier, Einführung

Muss mich bei meinem Leser entschuldigen, für die Verzögerung. Der Plan "warte mit der Arbeit ab, bis es dir wirklich, wirklich passt" klappt selten, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Also die Venusier. Ich hoffe, es wird alles in einen Post passen. Es hat eine Menge Hintergrund, mehr als die Marsianer - der Planet ist einfach voller mit Zeug. Falls ich nicht fertig werde, wird eben wieder gesplittet. Was gibt es Wichtiges vorauszuschicken ... nun, wie später erwähnt, die Venusier bekommen mehr Fähigkeitspunkte am Anfang, müssen sie aber ausbalancierter verteilen. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das ein Vor - oder  Nachteil ist. Muss wohl getestet werden. Eingeführt habe ich es in erster Linie, weil mir kein besserer Kontrast zum marsianischen Extremismus eingefallen ist. Die Venusier Man sagt, die Venus wäre die Vergangenheit der Erde. Es fällt zweifellos leicht, das zu glauben. Planet und Bewohner strahlen Kraft aus, jugendlichen Überschwang und eine kau...

Projekt Futurum Perfekt 10a: Außerirdische: Marsianer

Nun also. Zwei Wörter, die ich ziemlich überstrapaziert habe, in letzter Zeit. Aber ... eben nun also. Die Aliens sind natürlich schwieriger zu beschreiben als die Menschen. Es muss eine Menge mehr Information vermittelt werden. Immerhin kennen sich die meisten Menschen zumindest ein wenig mit den Gepflogenheiten des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts aus, aber bis zum Verfassen dieses Posts gab es nur eine Person auf der Welt, die etwas über die Marsianer wusste. Ich hoffe mal, dass die Posts nicht zu lang werden. Die außerirdischen Klassen Die Klassen der außerirdischen Rassen funktionieren zwar nach demselben Schema wie die menschlichen, besitzen jedoch auch einige wichtige Unterschiede. Sie sind - noch mehr als die menschlichen Klassen - als Gesamtpaket zu verstehen, die nicht nur die Fähigkeiten des Charakters definieren, sondern auch seine Herkunft, seine Kultur und sogar seine Spezies. Ebenso haben sie noch weniger Anspruch auf Vollständigkeit. Von den außerirdischen ...

Projekt Futurum Perfekt 9f - Naturburschen

Also schön, es waren nicht die letzten Klassen. Diese hier sind es. Wirklich. Denke ich doch mal. Warum noch zwei? Mehrere Gründe. Zum einen korrespondiert eine Doppelklasse in mehr oder weniger expliziter Weise immer auch mit einer Fähigkeit. Ich habe überlegt, was zu In Corpore Sane passen könnte ... Arbeiter? Athlet? Es hat alles nicht das richtige Flair. Aber trotzdem - es fehlt noch etwas. Eine Lücke in der Reihe angemessen jahrhundertwendriger Heroengestalten. Ich denke, die beiden nachfolgenden Klassen sind genau die Archetypen, die noch gefehlt haben. Auch hier werde ich wieder ein paar ungeschriebene Regeln brechen - was mir sehr passt. Immerhin bedeutet das, dass ich meine eigenen Regeln gut genug verstanden habe. Naturburschen   Die aufregende, fremde Welt des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts ist gezeichnet von den neuen Grenzen, welche der Mensch erst so kürzlich aufgetan hat. Zwei ganze Planeten harren der Erforschung durch den irdischen Geist. Und was in...

Projekt Futurum Perfekt 9e - Gesellschafter

Nun also die letzte, menschliche Klassenreihe. Anders als die anderen Klassen gibt es hier kein klares gemeinsames Element. Es liegt zum einen daran, dass ich in die letzten beiden Klassen noch eine Menge hineingequetscht habe, zum anderen aber auch daran, dass die gesellschaftsorientierteren Klassen in keinem Rollenspiel wirklich klar bestimmbar sind. Vor allem sind sie recht gesellschaftsabhängig ...  Meine beiden Vorschläge sollen daher auch keinesfalls wirklich alles abdecken - wie mit den anderen ja auch. Es geht statt dessen wieder darum, möglichst abenteuergeeignete Gestalten zu erschaffen, die in einem klar definierten Feld spielrelevante Resultate erbringen können. Als da wären:  Die Gesellschaftsklassen     Die menschliche Gesellschaft des fernen zwanzigsten Jahrhunderts ist in vielerlei Hinsicht durchaus nicht angenehm, um darin zu leben. Trotz aller Revolutionen, Umwälzungen, fremdweltlerischer Einflüsse und Aufweichungen herrscht doch immer n...