Facebook, 08.12.2015
https://www.facebook.com/simon.faber.9/posts/1113404885337460
Für denjenigen welchen. Er weiß, wer gemeint ist.
Es gibt eine Sprache vor der Sprache.
Die pimären Begriffe unserer Weltanschauung sind nicht aus Worten, Sätzen und Begriffen geformt, sondern aus einem sehr viel ursprünglicheren Code. Worin wir zuerst denken, ist das Unmittelbaren, Unleugbare - die Eindrücke, Empfindungen, Impressionen.
Und daher kann die Kommunikation mit dem anderen nicht als Ausgangspunkt einer fundamentalen Theorie dienen. Sie ist zu messen an der eigentlichen Fundamentalkonstante: Der ständigen, unkontrollierbaren, außerhalb unserer Einflußnahme liegenden Empirie. (Denn wir können nur beeinflußen, was wir wahrnehmen, nicht aber dass.)
Die Sprache, die wir im MIteinander verwenden, ist daher letztlich nicht deskriptiv. Sie beschreibt nicht etwa etwas, sondern verweist darauf. Sie ist Instrument unserer Wahrnehmung - wir reden, und es verändert sich das Wahrgenommene. Und daran muss sie sich messen lassen.
Ebenso bedeutet es, dass es durchaus möglich ist, auch ohne den anderen Menschen zu einer totalen und fundamentalen Hypothese der Wirklichkeit zu gelangen. Er ist hier nur ein weiterer, kein seiner Natur nach neuer Faktor.
https://www.facebook.com/simon.faber.9/posts/1113404885337460
Für denjenigen welchen. Er weiß, wer gemeint ist.
Es gibt eine Sprache vor der Sprache.
Die pimären Begriffe unserer Weltanschauung sind nicht aus Worten, Sätzen und Begriffen geformt, sondern aus einem sehr viel ursprünglicheren Code. Worin wir zuerst denken, ist das Unmittelbaren, Unleugbare - die Eindrücke, Empfindungen, Impressionen.
Und daher kann die Kommunikation mit dem anderen nicht als Ausgangspunkt einer fundamentalen Theorie dienen. Sie ist zu messen an der eigentlichen Fundamentalkonstante: Der ständigen, unkontrollierbaren, außerhalb unserer Einflußnahme liegenden Empirie. (Denn wir können nur beeinflußen, was wir wahrnehmen, nicht aber dass.)
Die Sprache, die wir im MIteinander verwenden, ist daher letztlich nicht deskriptiv. Sie beschreibt nicht etwa etwas, sondern verweist darauf. Sie ist Instrument unserer Wahrnehmung - wir reden, und es verändert sich das Wahrgenommene. Und daran muss sie sich messen lassen.
Ebenso bedeutet es, dass es durchaus möglich ist, auch ohne den anderen Menschen zu einer totalen und fundamentalen Hypothese der Wirklichkeit zu gelangen. Er ist hier nur ein weiterer, kein seiner Natur nach neuer Faktor.
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