Facebook, 15.02.2017
https://www.facebook.com/simon.faber.9/posts/1464082486936363
Wenn es eine Moral gibt - wenn diese Forderung an dich, am mich, an jeden, wirklich besteht, wirklich einzulösen ist - dann kann sie nicht begrenzt sein. Was Leid ist, ist Leid an jedem Ort, zu allen Zeiten. Was falsch ist, richtig, zu tun, zu lassen, zu stärken, mehr werden zu lassen, das kann nicht an irgendeiner Stelle begrenzt werden, gesagt werden "gut, bis hierhin sind wir gut, aber dann nicht mehr".
Und dann gibt es keine Entschuldigungen. Wenn eine Handlung moralisch ist, sind es alle Handlungen. Wenn ich weiß, dass es das Schlechte, Falsche, Beabschaffenswerte gibt, dann muss ich handeln, nach meinem besten Vermögen und meinem aktuellsten Wissen. Und wir wissen, nicht nur vage ahnen, nicht nur vermuten, nein wissen, wirklich wissen so viel.
Jeder Cent, den ich verdiene, den ich nicht brauche, um genauso gut zu leben wie der allerärmste Mensch auf der Welt, ist ein blutiger Cent.
Jede Minute, die ich, solange es noch Leid gibt, dass mein Leid, eine Minute zu opfern übersteigt, nicht auf dieses Leid verwende, ist ein verlorene - nein, willlentlich fortgeworfene Minute.
Wir sind nicht mehr in unseren Dörfern, Kirchen, Häusern, Gütern, Landstrichen gefangen. Wir sehen die ganze Welt, und würden wir unseren eigenen Standard, unsere Überzeugung, wie miteinander, mit allen umzugehen sei, ernst nehmen, wir müssten auf der Stelle losstürmen, sammeln, packen, anpacken, jede Sekunde der absolute Effizienz des Guten unterordnen.
Aber wir tun es nicht, weil wir menschliche Wesen sind, dahingehend entwickelt in menschlichen Dimensionen zu denken. Nur, dass wir eben nicht in einer solchen leben. Wir leben unter sieben Milliarden, und wir können es nicht begreifen. Nicht wirklich.
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Wenn es eine Moral gibt - wenn diese Forderung an dich, am mich, an jeden, wirklich besteht, wirklich einzulösen ist - dann kann sie nicht begrenzt sein. Was Leid ist, ist Leid an jedem Ort, zu allen Zeiten. Was falsch ist, richtig, zu tun, zu lassen, zu stärken, mehr werden zu lassen, das kann nicht an irgendeiner Stelle begrenzt werden, gesagt werden "gut, bis hierhin sind wir gut, aber dann nicht mehr".
Und dann gibt es keine Entschuldigungen. Wenn eine Handlung moralisch ist, sind es alle Handlungen. Wenn ich weiß, dass es das Schlechte, Falsche, Beabschaffenswerte gibt, dann muss ich handeln, nach meinem besten Vermögen und meinem aktuellsten Wissen. Und wir wissen, nicht nur vage ahnen, nicht nur vermuten, nein wissen, wirklich wissen so viel.
Jeder Cent, den ich verdiene, den ich nicht brauche, um genauso gut zu leben wie der allerärmste Mensch auf der Welt, ist ein blutiger Cent.
Jede Minute, die ich, solange es noch Leid gibt, dass mein Leid, eine Minute zu opfern übersteigt, nicht auf dieses Leid verwende, ist ein verlorene - nein, willlentlich fortgeworfene Minute.
Wir sind nicht mehr in unseren Dörfern, Kirchen, Häusern, Gütern, Landstrichen gefangen. Wir sehen die ganze Welt, und würden wir unseren eigenen Standard, unsere Überzeugung, wie miteinander, mit allen umzugehen sei, ernst nehmen, wir müssten auf der Stelle losstürmen, sammeln, packen, anpacken, jede Sekunde der absolute Effizienz des Guten unterordnen.
Aber wir tun es nicht, weil wir menschliche Wesen sind, dahingehend entwickelt in menschlichen Dimensionen zu denken. Nur, dass wir eben nicht in einer solchen leben. Wir leben unter sieben Milliarden, und wir können es nicht begreifen. Nicht wirklich.
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