Die Frage nach der menschlichen Natur fällt durchaus in den Bereich der wissenschaftlichen Methodik hinein. Sie ist jedoch vielleicht nicht im Kontext dieser Methodik zu beantworten. Die empirische Verfahrensweise. verlangt bei jeder Fragestellung den Ausschluss alternativer Theorien durch Experimente.
Diesen Experimenten dürfen theoretisch keine Begrenzungen haben, sollen sie tatsächlich fundierte Antworten geben.
Am Menschen allerdings atürlich nicht denkbar.
Also gibt es die Frage, innerhalb des Kontextes von "Was ist der Mensch", vor allem aber von "Was wäre, wenn ... ". Aber vielleicht keine ethisch akzeptable Möglichkeit, sie zu beantworten.
Aber, was wäre wenn - so geht es ja immer weiter, innerhalb dieses Weltbildes, also:
Aber was wäre, wenn es uns gelänge, eine Simulation zu bauen. Vielleicht nicht vollkommen, aber doch hinreichend genug, um nutzbare Antworten zu finden. Es wäre also möglich, Fragen zu stellen, wie etwa: "Hat der frühe Verlust der Mutter eine bestimmte, klar unterscheidbare und nicht durch andere Faktoren erklärbare, gesetzmäßige Wirkung auf einen Menschen?". Kleine Fragen, welche ein großes Bild ergeben könnten, ohne, dass jemand zum Beil greifen müsste.
Aber dann ...
Wir denken uns also eine Entität. Imstande, auf eine beliebige Reihe an Umständen so hinreichend wie ein echtes, menschliches Wesen zu reagieren. So dass aus dieser Reaktion ein Schluss auf die tatsächliche menschliche Natur möglich wäre. Ein Bild, so nahe an dem hypothetisch Realen, wie keine seiner Alternativen.
Wie aber auf die Frage antworten, inwiefern sich denn ein derartiges Simulacrum von seinem vermeintlich originalen Widerpart unterscheide? Um die Frage zu beantworten, ist es nötig, die menschliche Natur zu verstehen - und wir sind wieder auf Feld eins.
Also Kapitulation? Ein Beweis dafür, dass der Mensch sich selbst nicht nur nicht versteht, sondern sogar nicht verstehen kann?
Größer denken (wenn wir denn schon spekulieren)? Eine Maschine, die nicht nur den einen Menschen enthält, sondern ganze Welten, mit ihnen zu spielen und sie zu betrachten? Aber das wäre nur Augenwischerei, ein Fortlenken des kritischen moralischen Blicks. Ein Mensch ist so gut wie tausende.
Aber vielleicht wenigstens ein guter Hinweis, zur eigentlichen Frage. Wenn es quakt wie ein Mensch, schwimmt wie ein Mensch und sich mausert wie ein Mensch - kein Unterschied. Auch nicht in der moralischen Bedeutung. Möglicherweise gibt es keine bessere Definition als die der Vorsicht, auf der sicheren Seite des Irrtums.
Diesen Experimenten dürfen theoretisch keine Begrenzungen haben, sollen sie tatsächlich fundierte Antworten geben.
Am Menschen allerdings atürlich nicht denkbar.
Also gibt es die Frage, innerhalb des Kontextes von "Was ist der Mensch", vor allem aber von "Was wäre, wenn ... ". Aber vielleicht keine ethisch akzeptable Möglichkeit, sie zu beantworten.
Aber, was wäre wenn - so geht es ja immer weiter, innerhalb dieses Weltbildes, also:
Aber was wäre, wenn es uns gelänge, eine Simulation zu bauen. Vielleicht nicht vollkommen, aber doch hinreichend genug, um nutzbare Antworten zu finden. Es wäre also möglich, Fragen zu stellen, wie etwa: "Hat der frühe Verlust der Mutter eine bestimmte, klar unterscheidbare und nicht durch andere Faktoren erklärbare, gesetzmäßige Wirkung auf einen Menschen?". Kleine Fragen, welche ein großes Bild ergeben könnten, ohne, dass jemand zum Beil greifen müsste.
Aber dann ...
Wir denken uns also eine Entität. Imstande, auf eine beliebige Reihe an Umständen so hinreichend wie ein echtes, menschliches Wesen zu reagieren. So dass aus dieser Reaktion ein Schluss auf die tatsächliche menschliche Natur möglich wäre. Ein Bild, so nahe an dem hypothetisch Realen, wie keine seiner Alternativen.
Wie aber auf die Frage antworten, inwiefern sich denn ein derartiges Simulacrum von seinem vermeintlich originalen Widerpart unterscheide? Um die Frage zu beantworten, ist es nötig, die menschliche Natur zu verstehen - und wir sind wieder auf Feld eins.
Also Kapitulation? Ein Beweis dafür, dass der Mensch sich selbst nicht nur nicht versteht, sondern sogar nicht verstehen kann?
Größer denken (wenn wir denn schon spekulieren)? Eine Maschine, die nicht nur den einen Menschen enthält, sondern ganze Welten, mit ihnen zu spielen und sie zu betrachten? Aber das wäre nur Augenwischerei, ein Fortlenken des kritischen moralischen Blicks. Ein Mensch ist so gut wie tausende.
Aber vielleicht wenigstens ein guter Hinweis, zur eigentlichen Frage. Wenn es quakt wie ein Mensch, schwimmt wie ein Mensch und sich mausert wie ein Mensch - kein Unterschied. Auch nicht in der moralischen Bedeutung. Möglicherweise gibt es keine bessere Definition als die der Vorsicht, auf der sicheren Seite des Irrtums.
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