Also Fremdwörter.
Langsilbige. Verschachtelte. Datt vonnem Typn, der wo immer so geschwolln redn dut.
Komplexe Konzepte, in käfighafte Konstruktionen kompressiert.
Ästhetisch Ansprechende Aussagebestandteile.
Eine hervorragende Möglichkeit, sich lächerlich zu machen.
Aber trotzdem ...
Auch wenn man hundert Mal danebengreift. Der eine Moment, in dem das komplizierte Ding, das Gemeinte, das Gesagte, das Nicht-ganz-Aussprechliche dann dasteht.
Entschädigt.
Nicht nur Fremdwörter, aber vor allem. Auch Sätze, verschachtelte. Oder Layout-Spielereien.
Mit Punkten ...
... und Absätzen;
(und so.)
Also darum. Ich krümme mich hie und da, wenn ich etwas Älteres, Geschriebenes, Meiniges lese. Die Lücken, die Fehler, die schmerzhaft disharmonischen Teile klingen in meinen Ohren. Notwenig, trotz alledem. Sich einen Stil suchen. Fahrig, tapsend, probierend, zurückschreckend, weiterbohrend, immer noch.
Man sollte sich seiner stolpernden Gehversuche nicht so sehr schämen ....
Ah ja, Fremdwörter. Zum Beispiel: "Mythopoeia". Warum?
Deutsch: Weltschöpfung. Aber ... nein. Nein, es passt nicht ganz.
Weltschöpfung, das könnte auch in einem Theologieseminar vorkommen. Es schwingt mit die ordnende Hand Yahwes, der geduldige Architekt, das baumarktartige Zusammensetzen von Walbestandteilen.
Mythopoeia
(griechisch: Mythos [... nun, eben Mythos] und Poieisis [Handlung, Schöpfung, Gestaltung])
Das ist etwas mehr. Es bezeichet das Schaffen einer fiktiven Realität, im Ganzen. Nicht nur Längen und Höhen, sondern auch in Stimmung, Hintergrund, Geschichte ... eben Mythos.
Eine fiktive Welt, dass ist auch der Doppelstern C385-Beta (der sich in nichts von C385-Alpha unterscheidet). Es ist das Schaffen eines ... menschlichen Kosmos.
(Selbst, wenn von drei-Meter-Lama-Fisch-Hybriden bewohnt. Es sind menschliche drei-Meter-Lama-Fisch-Hybriden.)
Also Mythopoeia. "Eskapismus" ist ebenfalls viel besser als sein deutsches Pendant, Weltflucht.
Da schwingt ein Hauch von Radikalität mit, die Weltflucht nicht nur geplant, auch vorsätzlich und ohne jedes Unrechtsbewusstsein begangen.
Als politische Ideologie taugt es vermutlich noch nicht viel, aber abwarten.
Freilaufende Philospohismen? Okay, das ist jetzt einfach nur pseudointellektuelle Großmannssucht. Schlagt mich doch.
Langsilbige. Verschachtelte. Datt vonnem Typn, der wo immer so geschwolln redn dut.
Komplexe Konzepte, in käfighafte Konstruktionen kompressiert.
Ästhetisch Ansprechende Aussagebestandteile.
Eine hervorragende Möglichkeit, sich lächerlich zu machen.
Aber trotzdem ...
Auch wenn man hundert Mal danebengreift. Der eine Moment, in dem das komplizierte Ding, das Gemeinte, das Gesagte, das Nicht-ganz-Aussprechliche dann dasteht.
Entschädigt.
Nicht nur Fremdwörter, aber vor allem. Auch Sätze, verschachtelte. Oder Layout-Spielereien.
Mit Punkten ...
... und Absätzen;
(und so.)
Also darum. Ich krümme mich hie und da, wenn ich etwas Älteres, Geschriebenes, Meiniges lese. Die Lücken, die Fehler, die schmerzhaft disharmonischen Teile klingen in meinen Ohren. Notwenig, trotz alledem. Sich einen Stil suchen. Fahrig, tapsend, probierend, zurückschreckend, weiterbohrend, immer noch.
Man sollte sich seiner stolpernden Gehversuche nicht so sehr schämen ....
Ah ja, Fremdwörter. Zum Beispiel: "Mythopoeia". Warum?
Deutsch: Weltschöpfung. Aber ... nein. Nein, es passt nicht ganz.
Weltschöpfung, das könnte auch in einem Theologieseminar vorkommen. Es schwingt mit die ordnende Hand Yahwes, der geduldige Architekt, das baumarktartige Zusammensetzen von Walbestandteilen.
Mythopoeia
(griechisch: Mythos [... nun, eben Mythos] und Poieisis [Handlung, Schöpfung, Gestaltung])
Das ist etwas mehr. Es bezeichet das Schaffen einer fiktiven Realität, im Ganzen. Nicht nur Längen und Höhen, sondern auch in Stimmung, Hintergrund, Geschichte ... eben Mythos.
Eine fiktive Welt, dass ist auch der Doppelstern C385-Beta (der sich in nichts von C385-Alpha unterscheidet). Es ist das Schaffen eines ... menschlichen Kosmos.
(Selbst, wenn von drei-Meter-Lama-Fisch-Hybriden bewohnt. Es sind menschliche drei-Meter-Lama-Fisch-Hybriden.)
Also Mythopoeia. "Eskapismus" ist ebenfalls viel besser als sein deutsches Pendant, Weltflucht.
Da schwingt ein Hauch von Radikalität mit, die Weltflucht nicht nur geplant, auch vorsätzlich und ohne jedes Unrechtsbewusstsein begangen.
Als politische Ideologie taugt es vermutlich noch nicht viel, aber abwarten.
Freilaufende Philospohismen? Okay, das ist jetzt einfach nur pseudointellektuelle Großmannssucht. Schlagt mich doch.
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