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Ein Anfang

Also: Was soll das hier nun werden?
Ein Weblog?
Offensichtlich?
Nein. Ein Blog besteht aus mehr als nur Texterei. Interaktion mit der Leserschaft - oder überhaupt eine Leserschaft. Kontext. Querverweise. Die Anerkennung durch andere Schreiberlinge. Themenstämme. Tradition und eine gewachsene Natur.
Also kein Blog. Nur ein besser gekleidetes Tagebuch, öffentlich?
Na, so wenig vielleicht nun auch wieder nicht. Eventuell ... die Möglichkeit eines Blogs.
Die Möglichkeit, zu experimentieren.
Die Möglichkeit, zu schleifen. Meinen Stil, meine Fähigkeiten, mich selbst.
Die Möglichkeit, zu lernen. Wie man einen Blog schreibt, für den Anfang. Könnte ja zu irgend etwas gut sein.
Und gefüllt wird er mit ...

Nun, was sich eben findet. Alles, was Eskapismus ausmacht. Bücher und Spiele, Filme und Comics. Webclips. RPG. Fanfiction. Besonders storylastige Pornographie.
Konstruierte alternative Realitäten. Das einzige Selektionskriterium ist meine Laune und mein eher enger Horizont. Dazwischen von dem, was auch immer mich überkommt, zu schreiben. Man wird sehen.

Und was soll es mal werden?
Was weiss ich. Möglicherweise wird es viral, und die kleine Puppe darf ein richtiger Junge werden. Oder das Ganze verliert sich schon wenig später im Sand. Oder er bleibt klein und ein Nebending.
Oder ...
Ah. Wenn man die eigene Unwissenheit als einzige feste Größe nimmt, ist ein Versagen gar nicht möglich..
Vielleicht komme ich darauf  noch einmal zurück.

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