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Posts

Es werden Posts vom 2013 angezeigt.

Ein Post, gezwungenermaßen

So, nachdem ich immer noch an meinem ersten Mysterium-Post knabbere - das ist doch schwieriger, als ich dachte - hier ein philosophischer Appetithappen. In meinem endlosen Kampf wider den freien Willen, ein weiterer Hieb. Zappele nur, alter Feind ... Wenn wir von Freiheit sprechen, so müssen wir, wie bei jeder exakten Definition, auch von ihrem Gegenteil sprechen. Ein Konzept, dass nicht klar sagen kann, was es nicht ist, ist keines. Also, was ist Unfreiheit - Zwang. Wenn mein Wille frei ist, wann wäre er das also nicht? Was ist gezwungener Wille? Wir meinen, es einfach erkennen zu können. Bewege ich deine Arme und Beine für dich, so zwinge ich dir eine Bewegung auf. Sie entspricht nicht deinen Befehlsimpulsen an deine Muskeln. Gehen wir eine Ebene weiter: Halte ich dir ein Gewehr an den Kopf und befehle dir eine Handlung, so ist dies Zwang. Doch andererseits - auch hier besteht immer noch eine Wahl. Du kannst dich dafür entscheiden, erschossen zu werden. Also schränke ich dic...

Mysteriöses.

So, nachdem ich in der letzten Zeit nur noch kleine, kaum geordnete Versatzstückchen fertiggebracht habe, werde ich, hoffentlich schon ab dieser Woche, versuchen, die kreativen Ströme mit einer neuen, länger tragenden Idee zu beleben. Ich bastele im Geiste schon eine Weile an einer neuen Kosmogonie. Nur bisher fehlt es einerseits an der Verwendbarkeit - die gebastelte Welt lässt sich für nichts richtig verwenden. Andererseits an der Kohärenz - einige Teile sind sehr weit entwickelt, andere, für die innere Logik durchaus wichtige Teile des Weltgebäudes fehlen noch. Was also damit anfangen? Da kam mir ein anderer Gedanke, eine Sache, die ich ab und zu mal erwogen habe, aber bisher nie richtig umsetzen konnte: An eskapistischen Alternativwelten gefällt mir besonders das schiere Hineintauchen. Es ist manchmal gar nicht so wichtig, was man mit einer fremden Welt anstellen kann, es genügt schon, dass es sie gibt. Bücher, Filme, Spiele ... das Setting finde ich bisweilen durchaus anzie...

Gerabbel

So, ein neuer Appetithappen für ein dauerhaftes Zwischendurch. Nun ja. Eventuell wird es ja nach den Weihnachtsferien besser. Und ohne Fieber. In der Kategorie "Worte, die die Welt braucht", heute ein Begriff für ... nun, für das Gerabbel eben. Das Lexem (sieben Semester Linguistik. Na?) " rabbel " diene als Grundstock für eine Reihe an Ableitungen, welche sich alle mit demselben Thema beschäftigen. Definition: Die endlos zu wiederholenden, oftmals schmerzhaften, sicher aber unbequemen, äußerst frusterregenden und absurd scheinbar nutzlosen Handlungen, welche man an Kleingerümpel aller Art durchführen muss, um es dazu zu kriegen, dass zu tun, was man zum Teufel nochmal will. Sehr häufig zum Beispiel gilt es, an einer besonders kleinen (und unter hautabschürfgeeigneten Kanten gelegenen) Schraube so richtig rumzurabbeln, bis sie sich löst. Aber auch das häufige Durchrabbeln desselben Zimmers lässt einen erst den sattsam bekannten "kleinen Gegenstand, d...