(Ja, ja, ich weiß. "Er hat sich viel zu viel Zeit gelassen.") Zum Thema Willensfreiheit, weil ... ich es will: Der Disput dreht sich dieser Tage meistens um Neurologie, Hirnforschung und theologisch-philosophische versus biologische Erwägunge. .Aber ich, Trendsetter der ich bin, habe schon nicht an die Freiheit des Willens geglaubt, bevor es cool wurde. Ich denke, dass das Konzept der Willensfreiheit nicht nur empirisch, sondern auch bereits logisch widerlegbar ist. Oder doch zumindest angreifbar. Dass es eben auch außerhalb von Kernspintomographen in der Diskussion valide Argumente dagegen gibt. Aber das nur als Rahmen. Hier in diesem Post soll es mal nicht um den letzten, definiten Beweis für oder gegen eine Idee gehen. (Enttäuschend, ich weiß.) Zwei kleine Anmerkungen. Indizien, eben. Egal, auf welcher Seite man steht, das hier ist, denke ich, eine Konstante: Zum einen, selbst, wenn man (wie ich) das Konzept eines freien Willens für falsch und illusionär häl...
Weltenflucht, Mythopoeia und freilaufende Philosophismen