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Es werden Posts vom April, 2012 angezeigt.

Betrachtungen am Morgen, beim Bestarren einer weissen Decke entstanden.

Also Ethik. Ein sehr angenehmes Thema. Man kann sich nur schwer drin verheddern und ist beinahe automatisch relevant. In dem Sinne, dass es fürs Leben taugt. Wenn man sich denn irgendwann einmal vor einem Konzil aus pragmatischen, konventionell erfolgreichen und (zumindest in meinen Alpträumen) immer auch rabiat fränkelnden Gestalten für die gehabten Gedanken rechtfertigen muss. Eine Frage, von der ich tatsächlich einen Hauch Schulphilosophie mitangehört habe. Der Disput geht längst über das Was hinaus und ist beim Warum angekommen. Die letzte Universallösung ist aufgeschrieben und wurde an die Massen verteilt. Unausgesprochen haben wir akzeptiert, dass, obgleich es sie gefühlt geben muss, sie doch nicht existieren kann. Es scheint mir eine gute Entwicklung. Es scheint mir auch, das diese paradoxe Anschauung unserer eigenen Moral gleichermaßen systeminhärent wie unausweichlich falsch sein muss. Ethisches Denken bedingt geradezu Absolute - die wir fordern müssen und doch nicht erfü...